Wir möchten Ihnen häufig gestellte Fragen zu GPS-Trackern beantworten. Wenn Sie weitere Fragen haben, dann scheuen sie sich nicht und kontaktieren uns. Folgende Fragen haben wir für Sie beantwortet:

Allgemein

Welcher GPS-Tracker ist der Beste?

Nicht selten wird die eierlegendewollmilchsau gesucht. Viele Kunden suchen ein Gerät was einen möglichst großes Spektrum an Einsatzgebieten abdeckt. Im Bereich der Personenortung, können Sie unsere Online-Produktberatung starten um zu dem besten Tracker - für sie - zu gelangen.
Symbolbild: GL300 Mini

Unser Allround-Tracker nennt sich GL300. Es ist ein Leichtgewicht von etwa 60g, mit einer Größe 68,8x38,5x23,5mm sehr klein und universell einsetzbar: Personen, Fahrzeuge und wertvolle Güter. Er passt in die Hosentasche, an den Gürtel und kann per Magnethalterung an metallenen Oberflächen sicher angebracht werden.

Welcher GPS-Tracker ist der Kleinste?

Je nachdem welches Maß für den Kunden am wichtigsten ist, muss die Frage nach dem kleinsten GPS-Tracker unterschiedlich beantwortet werden. Der TL-218 besitzt die Maße 78x25x15mm, der T580 ist mit 66x35x14mm kürzer und schmaler aber breiter und der TE200 ist mit 65x35x18mm vor allem tiefer als die anderen beiden Modelle. Zusammenfassend bedeutet dies:
Symbolfoto Mini-Tracker TL-218

Der kleinste GPS-Tracker in unserem Sortiment ist der TL-218 mit einem Volumen von 29.250mm³. Mit 32 Gramm ist er zudem der leichteste GPS-Tracker bei uns.

Symbolfoto T580

Der schmallste GPS-Tracker in unserem Sortiment ist der T580 mit einem Volumen von 32.340mm³.

Symbolfoto TE200

Der kürzeste GPS-Tracker in unserem Sortiment ist der TE200 mit einem Volumen von 40.950mm³.

Geofencing - Ein geographischer Zaun

Verlässt der Tracker einen bestimmten Bereich, dann löst das Verlassen einen Alarm aus. Vorher errichten Sie auf einer Karte einen virtuellen Zaun. Dieser Zaun markiert im Anschluss einen Bereich. Betritt oder verlässt der GPS-Tracker diese Geo-Koordinaten wird dies dem System mitgeteilt.

Wozu benötige ich Geofencing?

Bei der Überwachung von Personen ist die Geofencing-Funktion praktisch, da Ihnen sofort beim Verlassen mitgeteilt wird, dass beispielsweise eine kranke Person sein zu Hause selbständig verlassen hat, oder dass Ihr Kind nicht den typischen Schulweg nutzt.

Innerhalb von Fahrzeugen eingesetzt überwachen Sie Fahrstrecken. So können Sie prüfen, ob Ihre Mitarbeiter den idealen Fahrweg nutzen oder ob der Mietwagen tatsächlich nur im vereinbarten Radius gefahren wird. Sie können auch auswerten, wann welcher Kunde beliefert wurde, wenn Sie den einzelnen Filialen vorher im System einen Standort angegeben haben.

Wo baue ich einen GPS-Tracker im Auto ein?

Fest installierte Tracker können beispielsweise unterhalb des Amaturenbretts befestigt werden. Durch die Kunsttoffabdeckung werden die Signale kaum behindert und die Frontscheibe bietet ebenfalls nur einen geringen Reflexionsgrad. Zudem ist der Tracker damit recht sicher versteckt. Ist dies nicht möglich, kann der Tracker im Handschuhfach oder in der Mittelkonsole seinen Platz finden. Bei Fließheck-Modellen kann der Kofferraum als Position genutzt werden

Zwar lassen sich einige Geräte mittels Magnet am Unterboden befestigen aber da hier die Karosserie abschirmend wirkt, wird die Empfangsqualität (stark) minimiert. Sinnvoll ist eine Befestigung im Eck-Bereich, so wird die Reflexion über den Asphalt genutzt.

Typische Installationsorte: Je nach Ort, kann die Stromzuvor kompliziert sein.
  • hinter dem Kombiinstrument (KI) | Strom vom Sicherungskasten
  • hinter dem Armaturenbrett
  • direkt im freien Raum des Sicherungskasten
  • hinter (unterhalb) des Radios | Strom vom Zigarettenanzünder
  • A-Säule unterhalb des Handschuhfachs
  • im Bereich des Aschenbecher
  • innerhalb oder unterhalb der Mittelkonsole
  • in einem seitlichen Fach des Kofferraums (Bsp.: Erste Hilfe Kasten)
  • unterhalb des Ersatzrades oder in dessem Fach
  • unterhalb der Sitze
  • im Fußraum von (Bei)fahrer
  • Innerhalb einer Ablage (Brillenfach, Hintersitze, Türverkleidung)
Trickreiche Verstecke
  • Zur Ablenkung ein zweites Modell verwenden - die Suche nach einem zweiten Tracker wird unterbunden
  • Gepäck oder Gegenstände (mit Tracker) im Kofferraum deponieren - Karton, Schuhe, Kamera, Laptop oder die Hifi-Anlage (Verstärker und Co.)

Kann ich den Tracker selbst einbauen

Je nach Automodell und Tracker kann der ideale Einbauort variieren. Sind Sie handwerklich geschickt, dann werden Sie den Einbau selbständig meistern. Alternativ bieten wir einen Vor-Ort-Einbau Service an.

Wie zuverlässig ist die Magnethalterung?

Wir heben die Halterung an verschiedenen Auto in unterschiedlichen Situationen getestet und keine Schwierigkeiten festgestellt. Allerdings können wir den festen Halt nicht überall garantieren, da die Umwelteinflüsse eine große Rolle spielen.

  • Achten Sie auf einen direkten Kontakt zum Metall
  • Ein Unterbodenschutz beeinträchtigt die Halterung

An beweglichen bzw. schnell bewegenden Objekten (z.B. Felge) sollte die Magnethalterung in keinem Fall angebracht werden.

Wie lange hält der GPS-Tracker?

Ein Tracker befindet sich im Standby, wenn er keine Position übermittelt. Je öfter er seine Position mitteilen soll, desto geringer ist die Laufzeit. Im Fahrzeugen ist daher eine dauerhafte Stromversorgung sinnvoll.

Ist dies nicht möglich und Ihnen ist die Akkulaufzeit zu gering, dann kontrollieren Sie die Energiesparmaßnahmen und lassen Sie das Gerät seltener die Position senden. Weitere Empfehlungen geben wir auf unserer Seite: Wie lange hält der Akku eines GPS-Trackers?

Ist die GPS-Nutzung kostenlos?

Die Positionsbestimmung über GPS verursacht keine Kosten, die GPS-Nutzung ist somit kostenlos. Geräte, die nur die Position abspeichern werden häufig als GPS-Finder bezeichnet. Die Auswertung der Positionsdaten geschieht beispielsweise über ein Datenkabel.

Fragen zur SIM-Karte

Wozu benötigt ein GPS-Tracker eine SIM-Karte?

Es ist richtig, dass die Position des Trackers über ein Satellitennetz - hier GPS - ermittelt wird. Damit Sie diese Position in Form von Koordinaten, nutzen können, wird ein weiterer Übertragungsweg benötigt: vom GPS-Tracker zu Ihnen oder an eine Anwendung. Hierfür wird zumeist auf das GSM-Netz / Mobilfunknetz zurückgegriffen. Damit der GPS-Tracker in diesem Netz agieren kann, wird eine SIM-Karte benötigt. Über das GSM-Netz werden geringe Datenmengen übertragen, wodurch Kosten entstehen.

Was für eine SIM-Karte benötige ich?

Möchten Sie den GPS-Tracker orten, indem Sie eine SMS-Nachricht an ihn senden und eine SMS mit den Koordinaten zurückerhalten, genügt beispielsweise eine Prepaid SIM-Karte mit ausreichend Guthaben.

Wichtig für eine Anwendung wie das Trackerbox-Portal ist, dass die Karte für die Datenübertragung (Internet) freigeschaltet ist. Sie sollten darauf achten, dass bei der Abrechnung eine geringe Taktung von möglichst 1 kB möglich ist. Zudem sollte der Datentransfer außerhalb von Deutschland günstig sein.

Wollen Sie Sprachnachrichten hinterlassen oder einen Notruf absenden - wichtig bei Personentrackern - dann muss die SIM-Karte Telefonate unterstützen.

Ob Sie eine Nano-, Micro- oder normale SIM-Kartengröße verwenden müssen, können Sie der Anleitung des jeweiligen GPS-Trackers entnehmen.

Hier können Sie sich über unsere Trackerbox SIM-Karte informieren.

Gibt es GPS-Tracker die ohne SIM-Karte funktionieren?

Ja, es gibt GPS-Tracker die für den Übertragungsweg nicht das GSM-Netz nutzern, sondern auf eine weitere Satellitenverbindung ausweichen. Diese Satellitentracker genannten Geräte benötigen somit keine SIM-Karte. Diese Art der Datenübertragung verursacht ebenfalls Kosten, die meist in verschiedenen Stufen abgerechnet werden.

Mit welchen laufenden Kosten muss ich rechnen?

Wie bereits erwähnt, zahlen Sie nicht für die Positionsbestimmung aber für die Übertragung der Koordinaten. Die Übertragung kann via SMS - hier empfiehlt sich eine SMS-Flatrate - oder mittels Internet-Datenübertragung geschehen.

Je nach Taktung und der Anzahl an Positionsdaten genügt hierbei eine Datenrate von etwa 5 bis 10 MB pro Monat. Wir empfehlen die speziell für Personen- bzw. Fahrzeugtracker zugeschnittenen Trackerbox SIM-Karten:

Für mehr Komfort bei der Betrachtung der Wegstrecken und eine statistische Auswertung, sowie weiteren Einstellmöglichkeiten, können Sie ein Online Ortungsportal für 8,27€ bis 11,90€ je Monat buchen.

Einige Rechenbeispiele haben wir Ihnen auf der Seite: Was kostet GPS-Tracking? zusammengestellt.

Woher erhalte ich APN-Daten?

Damit der GPS Tracker seinen Standort über das Internet sendet, werden Zugangsdaten für das mobile Internet benötigt. Diese nennen sich APN-Daten. Bei der Einrichtung des Trackers in unser Portal liefern wir ihnen bereits die gängigsten Zugangsdaten. Sind Ihre nicht vorhanden, fragen Sie uns bitte!

Warum müssen APN-Daten überhaupt eingegeben werden?

Ein Mobiltelefon erhält die Zugangsdaten per SMS, wodurch der Zugang automatisch hergestellt werden kann. Dieser Kommunikationsweg funktioniert bei anderen Geräten nicht, wodurch die Einstellung manuell geschehen muss.

Wie betrachte ich die Koordinaten meines GPS-Trackers?

Wenn Sie die Trackerbox gebucht haben, dann sehen Sie den Standort bereits auf einer Karte.

Bei einer Ortung per SMS erhalten Sie meist einen Google-Maps-Link, den Sie auf Ihrem Smartphone nur antippen brauchen, um die Position auf einer Karte zu sehen.

Alternativ sendet der Tracker Ihnen Zahlen (Längen- und Breitengrad) via SMS.

51.343588, 12.489298

Diese Koordinaten müssen Sie lediglich bei Google, Bing oder einer anderen Suchmaschine in den Suchschlitz einfügen. Oder Sie lassen die Koordinaten von einem Kartendienst analysieren.

Koordinaten in einer Google-Karte

Fragen zur Positionsbestimmung

Findet bei GPS-Trackern auch eine GSM-Ortung statt?

Ein gültiges GPS-Signal ist die Voraussetzung für den Einsatz eines Trackers. Ist dieses nicht vorhanden (in Garagen, Kellern, Tunneln, ...) können viele Geräte zur Positionsbestimmung ihren Standort über das "Mobilfunknetz" (GSM) bestimmen. Hierfür speichert der Tracker die Kennung des nahegelegenen Mobilfunkmasten ab. Allerdings ist die Position sehr ungenau, also nur im Notfall hilfreich. Das bedeutet, es wird ein Radius von mehreren hundert Metern als Position angegeben. Ist daher nur als Notfalllösung, wenn kein GPS-Signal vorhanden ist, sinnvoll.

Warum habe ich keinen GPS-Empfang?

Nicht selten erhält der Tracker nicht sofort ein GPS-Signal. Das bedeutet er findet keinen Satelliten über welchen er seine Position abrufen kann. Nach dem Einschalten muss das Gerät zunächst starten und die Empfangseinheit aktivieren. Dieser Vorgang dauert etwa eine Minute. Nun versucht der Tracker seine Koordinaten abzurufen, was je nach Situation mehrere Minuten dauern kann.

Folgende Punkte beeinflussen den GPS-Empfang deutlich:
  • Dicke Wände - GPS-Signale werden außerhalb von Gebäuden oder Fahrzeugen am einfachsten gefunden
  • Metallabdeckungen - Der GPS-Tracker darf nicht von Metall abgeschirmt sein
  • Wo befindet sich der Tracker? - Reflexionen und Fremdsignale stören den Empfang (Bsp.: Strommasten)

Wie viele Satelliten müssen mit dem Tracker verbunden sein?

Wird eine Verbindung zu mindestens zwei Satelliten erreicht, dann kann der Tracker eine Uhrzeit abrufen. Ab drei Satelliten wird eine Position lokalisiert. Kommuniziert der Tracker mit einer größeren Satellitenanzahl, ist die Position genauer und kann länger aufrecht erhalten werden.

Wie genau sind GPS-Tracker?

Je nach Spezifikation erreichen die Ortungsgeräte eine Genauigkeit von 5 bis 10 Metern. Über Korrektursignale können die Präzision bis auf 1 Meter genau verbessert werden. Allerdings müssen hierfür die Empfangsbedinungen optimal sein. Sind die Empfangsbedinungen schlecht, kann die tatsächliche Positionsabweichung bei 100 Metern und mehr liegen.

Wo ist der GPS-Empfang am besten?

Wenn nach zehn Minuten auf einer Wiese oder einem Feld mit je 100 Metern Abstand zu anderen Gegenständen keine Position ermittelt werden kann, liegt mit hoher Wahrscheinlichkeit ein defekt vor.

Was sind schlechte Empfangsbedinungen?

Immer wenn der GPS-Empfänger keine freie Sicht zum Himmel hat, wird die Positionsbedinung erschwert. Besonders in Tälern, Häuserschluchten oder im Wald unterhalb eines dichtem Blätterdachs kommt eine starke Dämpfung zum Vorschein. GPS-Signale werden reflektiert und es werden weniger Satelliten empfangen.

Kann ich den GPS-Empfang verbessern?

Wird das Gerät bereits im Freien genutzt, sollte eine Position ermittelt werden. Je nach Gerät befindet sich allerdings die interne Antenne an einer anderen Position. Die Antenne sollte möglichst in Richtung des Himmels zeigen.

Bei Problemen können Sie den GPS-Tracker auf die flache Hand legen und mehrmals drehen. Dabei schauen, ob sich die Empfangsqualität verändert

Was ist der Vorteil von mehreren Ortungsverfahren?

Einige Tracker verwenden zur Positionsbestimmung mehrere Ortungsverfahen. Gängig ist hier eine Kombination von GPS und GLONASS. Da hierbei zusammen mehr Satelliten genutzt werden können, erhält der Tracker unter Umständen schneller eine exakte Position.

Rechtliche Fragen

Ist die Ortung von fremden Menschen erlaubt?

Nein, die Ortung von fremden Menschen ist ohne Genehmigung nicht erlaubt. Wie der BGH am 04.06.2013 entschied, ist es strafbar fremde Personen ohne ihr Einverständnis zu orten.

Darf ich ein fremdes Handy orten?

Nein, wer ein Handy unerlaubt ortet, kann gemäß § 149 TKG (PDF, 33KB) mit einem Bußgeld belangt werden.