Unser Geschäftsführer hat mit dem sächsischen Nachrichtenportal Sachsen-Online.de über die Legalität von Autokameras gesprochen.

Grundsätzlich wurden besonders die Sachverhalte aus unserem Ratgebertext Auto Kamera - Erfahrungen, Beschreibungen und Tipps zusammengefasst und mit einigen neuen Erkenntnissen ergänzt.

Zusammenfassend bleibt uns zu sagen, dass Autokameras erlaubt sind. Die Verwendung vor Gericht allerdings von einigen Faktoren abhängt

Da wir an anderer Stelle noch noch nie so deutlich auf die Eigenschaften eingegangen sind, möchten wir diese Frage stellvertrendend aufgreifen:

Auf welche weiteren Eigenschaften sollte der geneigte Käufer achten? Full-HD wird beispielsweise sinnvoll sein?

Eine hohe Auflösung ist wichtig, wenn Sie die Videos als Urlaubserinnerung aufnehmen. Möchten Sie dagegen lediglich einen potentiellen Unfall beweisen, dann genügt eine geringere Auflösung. Die Qualität muss stimmen. Günstige Full-HD-Modelle besitzen zwar mindestens 1920 Pixel aber je nach Beleuchtung eine schlechte Qualität. Dann sind Videos bei Dämmerung und oder in der Nacht unklar oder verwaschen. Weiterhin sinnvoll erachten wir
  • einen internen GPS-Empfänger,
  • einen Erschütterungssensor – damit die Aufnahme automatisch gespeichert wird
  • sowie die Möglichkeit eine zweite Kamera anzuschließen.

Dann können beispielsweise Auffahrunfälle von hinten dokumentiert werden. Sinnvoll erachte ich zudem den Parkmodus. Dieser kann die Kamera einschalten, wenn das Auto parkt und eine Sachbeschädigung beweisen. Allerdings muss in diesem Fall auf die rechtliche Grundlage geachtet werden, denn der öffentliche Straßenraum darf nicht permanent überwacht werden (Siehe hierzu das Urteil des Landgericht Memmingen).