Eine Ortung von fremden Fahrzeugen ohne die Einwilligung des Fahres/Halters ist nicht erlaubt. Es stellt fener eine Straftat dar, wie der Bundesgerichtshof in seinem Urteil vom 4. Juni 2013 bekannt gab. Dennoch kommt dies hin und wieder vor: Besorgte Eheleute gehören hierbei noch zur harmlosesten Zielgruppe.

Die Außenseite des Autos

Leuchten Sie mit einer Taschenlampe die Unterseite des Autos aus. Da Peilsender die Verbindung zu mehreren Satelliten suchen, muss eine Funkverbindung existieren. Dadurch darf Metall das Signal nicht stören und die Geräte sind meist leicht zugänglich montiert. Wenn Sie etwas verdächtiges entdecken, dann berühren Sie die Kiste und versuchen diese mit einer leichten Drehbewegung zu entfernen. Häufig werden die Sender durch einen Magneten gehalten und lassen sich dadurch relativ leicht lösen. Prüfen Sie unbedingt den Benzintank und die Radkästen.

Nachdem Sie einen Peilsender gefunden haben, suchen Sie einen Zweiten! Vielleicht wurde einer nur zur Abschreckung montiert?

Sehen Sie sich die Lüftungsschlitze- und Einlässe der Stoßstangen genau an. Hier können sich kleine Geräte gut verstecken. Aber Achtung, moderne Autos verfügen über zahlreiche digitale Helfer in der (vorderen) Stoßstange. Vergleichen Sie vorsichthalber die Verdrahtung mit dem Handbuch.

Manchmal sind auffällige Orte die besten Verstecke. Also betrachten sie Ihr Dach sorgfältig. Gerade bei hohen Autos, ist dies ein beliebtes Versteck. Der Peilsender ist schnell montiert, kann zügig entfernt werden und besitzt ein gutes Satellitensignal, da er eine freie Sicht zum Himmel erhält. Hat Ihr Auto ein Schiebedach? Dann unbedingt den Einzugsspalt betrachten.

Noch immer nichts gefunden aber dennoch skeptisch? Dann wagen Sie nun einen Blick unter die Motorhaube. Prüfen Sie sämtliche Zwischenräume und achten Sie besonders auf eine Verdrahtung zur Autobatterie. In dem Fall erneut mit dem Handbuch prüfen.

Der Kofferraum besteht zwar aus Metall und die Signale durchdringen dieses nur schlecht. Dennoch ist diese Positionierung nicht abwägig, denn moderne Tracker besitzen eine hohe Sendeleistung. Besonders an den Seitenwänden existieren geeignete Verstecke (hinter Klappen). Auch den doppelten Ladeboden oder das Reserverad sollten Sie untersuchen.

Den Innenraum prüfen

Ziehen Sie die Reißverschlüsse Ihrer Polster auf und schauen Sie in den Sitzkissen nach. Auch innerhalb der Kopfstützen können Geräte versteckt werden. Unter den Sitzen gibt es viel Platz. Gerade Polster mit integrierter Heizung verfügen sogar über eine Energieversorgung und können somit auch einen GPS-Sender versorgen. Im Fußraum, unterhalb der Pedalerie gibt es häufig ausreichend Platz, schauen Sie hier nach, ob Sie etwas ungewöhnliches entdecken. Unterhalb des Armaturenbretts gibt es Abdeckungen, Räume und häufig genügend Platz für eine Verdrahtung. Verfolgen Sie dort einen möglichen Draht.

Weitere typische Installationsorte haben wir im Artikel - Antworten zu GPS-Trackern - aufgelistet.

Weitere Ideen

Heuern Sie einen Profi an, der selbst Erfahrung mit der Installation von Peilsendern hat:

  1. KFZ-Mechaniker
  2. Privatdetektive
  3. Alarmanlagen-Installateure

Am einfachsten ist es, wenn Sie Peilsender mittels elektronischer Helfer aufspüren. Hierbei sollte allerdings beachtet werden, dass Tracker am einfachsten ausfindig gemacht werden, wenn diese senden. Allerdings geschieht dies nur in (un)regelmäßigen Abständen, da die Positionen vorher abgespeichert werden. GPS-Tracker sind nicht ständig aktiv, da dies er Akkulaufzeit nicht zuträglich ist.

Experten können Hohlräume mittels Endoskopie untersuchen und nutzen mobile Röntgentechnik für eine genaue Untersuchung.