Wie der Informationsdienst "heise online" am 14.05.2014 berichtet, will Russland das US-amerikanische Satellitennavigationssystem GPS (Global Positioning System) nicht mehr unterstützen.

Der stellvertretende Ministerpräsident der Russischen Förderation, Dmitry Rogozin, zielt dabei auf die Referenzstationen des SDCM (System of Differential Correction and Monitoring) ab. Dieses System überprüft nicht nur die Qualität von Navigationssignalen der russischen GLONASS-Satelliten, sondern kann auch Signale der GPS-Satelliten optimieren.

Die Funktionsweise des SDCM ist ähnlich dem WAAS (Wide Area Augmentation System) und dem europäischen System EGNOS (European Geostationary Navigation Overlay Service), welches für GPS-Signale entwickelt wurde. Diese Systeme werden genutzt um Signalverzerrungen oder Schwankungen der Umlaufbahn der einzelnen Satelliten zu erkennen und über Korrektursignale auszugleichen. Dies ermöglicht den Nutzern eine bessere Genauigkeit der Navigation.

Damit Russland die GLONASS-Satelliten global nutzen kann, müssen auch Stationen in den USA vorhanden sein. Da die USA die Installation solcher Stationen verbot, kündigte Rogozin an, die Beobachtungen der GPS-Satelliten einzustellen. Elf Bodenstationen sollen ab dem 1 Juni keine Daten mehr zu den amerikanischen GPS-Satelliten schicken.

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Bis 2020 will Russland die Kontrollstationen für GLONASS Satelliten auf 50 Standorte weltweit erweitern.

Den Unterschied zwischen GLONASS und GPS können Sie in diesem Newsbeitrag nachlesen.

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