Backup & Disaster Recovery
Backups sind nur dann etwas wert, wenn der Restore funktioniert. TiProNet baut Backup/DR so, dass du im Ernstfall wieder hochkommst – mit Runbooks statt Hoffnung.
- Backup-Strategie (image-based, application-aware) nach Systemklasse
- Offsite/Immutable optional (Ransomware-Schutz)
- Regelmäßige Restore-Tests (VM/File/App-Level)
- DR-Runbooks: Schritte, Zuständigkeiten, Abnahme
- RPO/RTO als Zielgrößen (pragmatisch definiert)
Backup/DR Check anfragen Restore-Test planen
Problem & Zielbild
„Wir haben Backups“ ist kein Plan. In der Praxis fehlen Restore-Tests, Verantwortlichkeiten, Dokumentation und saubere Trennung der Backup-Infrastruktur. Bei Ransomware oder Hardwareausfall wird dann improvisiert.
Zielbild: messbare Wiederherstellbarkeit (RPO/RTO), dokumentierte Runbooks und getestete Restores.
Was TiProNet umsetzt
- Systemklassifizierung (kritisch / wichtig / unkritisch) + RPO/RTO grob definieren
- Backup-Design: Retention, Offsite, Immutable (optional), Zugriffskonzept
- Restore-Prozesse: VM/File/App-Level, Testpläne, Abnahme
- DR-Runbooks: Schritt-für-Schritt inkl. Zuständigkeiten und Eskalation
- Monitoring: Job-Fehler, Repository-Füllstände, Zertifikate, Schlüssel
So funktioniert’s
- Ist-Aufnahme (Systeme, Daten, Abhängigkeiten, aktuelle Backups)
- RPO/RTO Zielbild (pragmatisch, nicht akademisch)
- Implementierung/Optimierung (Backup-Jobs, Offsite, Rechte)
- Restore-Tests (definierte Szenarien) + Dokumentation
- Regelbetrieb (Monitoring, regelmäßige Tests, Review)
Anforderungen & Checkliste
- Systemliste inkl. Datenmengen und Kritikalität
- Zugriff auf Backup-Software/Storage oder bestehende Konzepte
- Offsite-Ziel (zweiter Standort/Cloud/Object Storage) falls gewünscht
- Wartungsfenster für Restore-Tests
- Entscheidung: Immutable ja/nein (Ransomware-Risiko)
Fehler vermeiden
- Backup-Server in derselben Domäne mit denselben Admins (Ransomware räumt alles ab)
- Kein Restore-Test (du merkst Probleme erst im Ernstfall)
- Retention ohne Kapazitätsplanung (Repository läuft voll)
- Runbooks nur „im Kopf“ (bei Urlaub/Krankheit steht alles)
- Kein Monitoring/Alarmierung auf Job-Fehler
FAQ
Was bedeuten RPO und RTO?
RPO (Recovery Point Objective) ist der maximal akzeptierte Datenverlust (z. B. 4 Stunden). RTO (Recovery Time Objective) ist die Zeit bis zur Wiederherstellung (z. B. 8 Stunden).
Wie oft sollte man Restore-Tests machen?
Mindestens regelmäßig für kritische Systeme. Häufigkeit hängt von Risiko und Change-Rate ab. Wir definieren einen Testplan, der in den Betrieb passt.
Ist Immutable Backup wirklich nötig?
Nicht immer – aber bei Ransomware-Risiko ist Immutable/Write-Once ein sehr starker Schutz. Wir entscheiden das gemeinsam nach Risikoprofil.
Könnt ihr bestehende Backup-Lösungen übernehmen?
Ja. Wir prüfen die Ist-Umsetzung, schließen Lücken (Restore, Rechte, Offsite) und dokumentieren die Prozesse.
Sichert ihr auch SaaS/M365/Cloud-Daten?
Ja – wenn Bedarf besteht. Auch Cloud/SaaS braucht ein eigenes Backup-Konzept, weil „Cloud“ nicht automatisch „Backup“ heißt.
Wie läuft ein Restore im Ernstfall?
Über Runbooks: Schritte, Zuständigkeiten, Prioritäten. Damit wird aus Chaos ein kontrollierter Ablauf.
Was kostet ein DR-Konzept typischerweise?
Das hängt von Anzahl/Kritikalität der Systeme und Datenmengen ab. Wir starten pragmatisch mit einer Ist-Aufnahme und Priorisierung.