Alarme sind nur nützlich, wenn sie selten sind. Du brauchst Geofences und Zeitfenster, die Abweichungen sichtbar machen – ohne Alarmflut.
Ziel: wenige Regeln, klare Stufen, eindeutige Zuständigkeiten.
Kontext macht aus GPS einen Alarm
Ein brauchbarer Alarm braucht vier Bausteine: Zone, Zeitfenster, Stufe und Owner/Backup. Fehlt einer, wird es Lärm.
Regeln, die in Unternehmen wirklich wirken
- Depot verlassen außerhalb Zeitfenster
- Sperrzone/Regionenabweichung
- Standzeit am Kunden über X Minuten
- Bewegung in Ruhezeit (falls relevant)
Was Du definieren musst
- Zonen: Depot, Werkstatt, Region
- Zeitfenster: Arbeitszeit je Team
- Stufen: Info / Warnung / Kritisch
- Quittierung: ok / prüfen / Prozessfehler
Vorgehen: 3 Regeln starten, nach 14 Tagen schärfen
- Depot + Werkstattzone anlegen
- Arbeitszeitfenster definieren
- 3 Trigger starten (Verlassen, Standzeit, Ruhezeit-Bewegung)
- Owner/Backup festlegen
- Review: Fehlalarme raus, Schwellen nachschärfen
Stolperfallen
- Alles ist kritisch: dann reagiert niemand.
- Zu viele Zonen: Pflegeaufwand explodiert.
- Kein Owner: Alarme verpuffen.
Entscheidungshilfe: Wenn Du nur einen Alarm sauber starten willst: Depot verlassen außerhalb Zeitfenster.
Kuratierte Bausteine für Alarme
Alarme sind Regelqualität. Aber die Daten müssen stabil kommen – sonst wird jeder Alarm zur Diskussion.
So wählen wir das passende Gerät aus
- Strom: Dauerstrom vs. Batterie – was ist realistisch im Alltag?
- Ereignisse: Welche Alarme sind wirklich kritisch (und welche nur „nice to have“)?
- Montage: Empfang + Manipulationsschutz – wo hält das Setup wirklich stand?
- Betrieb: Zuständigkeiten, Eskalation, Testplan – wer macht was, wenn etwas passiert?
Alarme brauchen Ownership – sonst sind sie nur Push-Spam
Wir setzen Regeln so auf, dass sie auswertbar sind und dauerhaft besser werden.
Alarmkonzept definieren
Du bekommst ein kleines Regelset mit Stufen, Empfängern und Review-Plan – ohne Alarmflut.
- Standorte/Zonen
- Arbeitszeiten je Team
- Top-3 Abweichungen, die wirklich relevant sind
Damit Alarme nicht zur Alarmflut werden
- Welche 2–3 Ereignisse sind wirklich kritisch?
- Gibt es Standorte/Zonen und Arbeitszeiten?
- Wer soll Alarme bekommen (Owner + Backup)?
Mit diesen Infos bauen wir ein kleines Regelset, das im Alltag funktioniert.