Die Gerätewahl entscheidet, ob Dein Tracking stabil läuft – oder zur Dauerbaustelle wird. Nicht jedes Fahrzeug braucht „maximal“, aber jedes Fahrzeug braucht ein Setup, das zum Einsatz passt.
Ziel: Tracker-Klassen sauber trennen (Fahrzeug, Asset, Sonderfall) und daraus einen Standard ableiten.
Ergebnis: Eine klare Geräte-Matrix, die Du im Betrieb skalieren kannst.
Erst Einsatzprofil, dann Hardware
Die häufigste Fehlentscheidung ist: Gerät nach Preis oder Features auswählen – statt nach Einsatzprofil. Im Alltag zählen:
- Strom: 12/24V Dauerstrom vs. Batterie (Standzeiten, Winter, Zugriff)
- Montage: Empfang + Versteck + Manipulationsschutz
- Datenbedarf: Nur Ortung/Verlauf oder auch IO/CAN/FMS
- Betrieb: Wie werden Alarme, Reports und Zuständigkeiten organisiert?
Wenn Du das sauber definierst, wird die Gerätewahl einfach.
Tracker-Klassen (praktisch gedacht)
- Fahrzeug-Tracker fest (12/24V): Standard für Flottenbetrieb, stabil, wartungsarm.
- Plug&Play/OBD (Pilot/Übergang): schnell startklar, aber nicht immer manipulationssicher.
- Batterie-Tracker (Asset/Sonderfälle): Standorte ohne Bordstrom, aber mit Betriebsdisziplin.
Typische Entscheidungskriterien
- Einsatz: Dispo/Service vs. Nachweis vs. Schutz
- Standzeit: kurz/regelmäßig vs. lang/monatelang
- Umgebung: Tiefgarage, Container, Maschine, Metallbox
- Manipulationsrisiko: hoch/niedrig
- Rollout: 5 Fahrzeuge oder 200 Fahrzeuge
Vorgehen: Gerätewahl als Matrix aufsetzen
- Fahrzeugklassen clustern: PKW, Transporter, LKW, Maschinen, Assets.
- Einsatzprofile definieren: operativ / Nachweise / Schutz (Top 3).
- Stromstrategie festlegen: Bordstrom vs. Batterie und realistische Laufzeiten.
- Einbau-Standard skizzieren: Montageort, Absicherung, Dokumentation.
- Pilot: je Klasse 2–5 Einheiten, 14 Tage Alltag.
- Standard finalisieren: Teileliste + Checkliste + Portalzuordnung.
Stolperfallen, die später teuer werden
- Ein Gerät für alles: klingt einfach, passt aber selten zu allen Szenarien.
- Batterie-Tracker ohne Betriebsdisziplin: wenn keiner Zuständigkeit hat, wird es unzuverlässig.
- Plug&Play als Dauerlösung: kann ok sein, ist aber nicht immer manipulationssicher.
- Keine Standardisierung: jeder Einbau anders = Support-Hölle.
Entscheidungshilfe: Für Flottenbetrieb ist der Standard fast immer fester Fahrzeug-Tracker. Alles andere sind gezielte Ergänzungen.
Kuratierte Geräte für GPS-Tracking
Wir priorisieren Geräte, die im Alltag stabil laufen und sich standardisieren lassen: Hardwareklasse, Einbaukonzept, Portalprofil.
So wählen wir das passende Gerät aus
- Strom: Dauerstrom vs. Batterie – was ist realistisch im Alltag?
- Ereignisse: Welche Alarme sind wirklich kritisch (und welche nur „nice to have“)?
- Montage: Empfang + Manipulationsschutz – wo hält das Setup wirklich stand?
- Betrieb: Zuständigkeiten, Eskalation, Testplan – wer macht was, wenn etwas passiert?
Wenn Gerätewahl stimmt, wird alles danach einfacher
Das Portal wird übersichtlich, Alarme werden zuverlässig, Reports werden belastbar – weil die Datenbasis passt.
Geräte-Matrix für Deinen Betrieb definieren
Du bekommst eine klare Empfehlung je Fahrzeug-/Asset-Klasse – inklusive Pilotplan und Standardisierung.
Was wir von Dir brauchen
- Fahrzeug-/Asset-Typen grob (Cluster reicht)
- Top-3 Ziele (operativ, Nachweise, Schutz)
- Manipulationsrisiko und Einbauwunsch (versteckt/offen)
- Rolloutgröße (Pilot vs. Flotte)
Damit wir Dir das passende Setup empfehlen können
- Anzahl Fahrzeuge/Assets und grobe Typen (PKW/Transporter/LKW/Maschinen)
- Strom: Bordstrom vorhanden oder Batterie nötig?
- Ziel: Übersicht, Nachweise, Schutz oder Kombination?
Trag die Infos kurz ein – wir melden uns mit einer klaren Empfehlung.