Container-Tracking ist kein Live-Spielzeug – es ist Bestands- und Standzeit-Steuerung. Du willst wissen: Wo steht welcher Container, wie lange, und wo klemmt der Umlauf?
Ziel: Transparenz über Standzeiten, Zonen und Abweichungen – ohne Datenmüll.
Was Container-Tracking im Betrieb wirklich leisten muss
- Bestand nach Zonen: Yard, Depot, Kunde, „unterwegs“
- Standzeiten: „steht zu lange“ statt „steht irgendwo“
- Abweichungen: falsche Zone, unerwartete Bewegung, lange Offline-Phasen
Container sind oft Metall, gestapelt, teilweise indoor-nah. Deshalb ist „GPS wie im PKW“ selten realistisch. Du brauchst Zonenlogik und saubere Profile.
Typische Szenarien
- Depot/Yard: Bestandsübersicht + Standzeitreport
- Kundenstandort: Aufenthaltsdauer und Rücklaufkontrolle
- Transport: grobe Route/Region reicht meist
Was Du vor dem Rollout definierst
- Zonen (Yards, Depots, Kundencluster)
- Standzeit-Schwellen (ab wann „zu lang“)
- Meldeprofile (Moving/Idle)
- Owner für Ausreißer (wer kümmert sich?)
Vorgehen: Container-Pilot, der skalieren kann
- 10–30 Container auswählen (realer Mix, keine „Vorzeigefälle“).
- 3–5 Zonen anlegen (Depot/Yard + wichtigste Kundencluster).
- Profil setzen (im Stand selten, bei Bewegung sinnvoll).
- 2 Alarme starten: Zonenverstoß + unerwartete Bewegung (optional Zeitfenster).
- 1 Report starten: Standzeiten je Zone (wöchentlich).
- Nach 14–30 Tagen: Schwellen/Profil nachschärfen, Standard festziehen.
Stolperfallen
- Zu häufige Ortungen: killt Laufzeit und bringt selten Mehrwert.
- Ohne Zonen: Reports werden unlesbar (nur Koordinaten).
- Kein Owner: Ausreißer werden gesehen, aber nicht gelöst.
Faustregel: Container-Tracking gewinnt fast immer über Standzeit + Zone + Ausreißer, nicht über Live-Karte.
Kuratierte Geräte für Container-Tracking
Für Container brauchst Du robuste Geräteklassen und Profile, die in Metallumgebung funktionieren – plus ein Portal, das Zonen/Standzeiten sauber auswertet.
Hinweis: Wichtig ist nicht „mehr Hardware“, sondern das richtige Zusammenspiel aus Einbau, Regeln (Geofences/Zeitfenster) und Alarmprozess.
So wählen wir das passende Setup aus
- Strom: Batterieprofil passend zur realen Bewegung
- Ereignisse: nur kritische Abweichungen
- Montage: Empfang trotz Metall/Stapeln
- Betrieb: Owner, Eskalation, Testplan
Ortungsportal als Steuerzentrale
Bestand, Zonen, Standzeiten, Alarme und Historie laufen im Portal zusammen – so wird Container-Tracking operativ steuerbar.
Container-Tracking richtig aufsetzen
Container-Tracking Pilot starten
Du bekommst ein klares Setup aus Zonen, Profilen, 1–2 Alarmen und Standzeit-Reporting – so, dass es später sauber skalieren kann.
Kurz eintragen
- Wie viele Container und wo (Yards/Regionen)?
- Was ist wichtiger: Standzeiten, Sicherheit oder Nachweise?
- Typische Bewegung: täglich, wöchentlich, selten?